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Sponsorenaufruf!!!

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Genau 3 Monate lebe ich nun schon im zu Hause von 17 Kindern -hier im sehr eisigen Rumänien (morgens um 10 Uhr  -11°C ). Und das ist auch gut so, denn hier wird jede Hilfe benötigt. Nachmittags kommen sogar nochmal 2-3 Freiwillige von der Caritas, um bei der Hausaufgabenbetreuung zu helfen, denn hier müssen die Kinder noch sehr viele Aufgaben zu Hause lösen. Schon unser Erstklässler sitzt manchmal zwei Stunden bis er Alles geschafft hat. Und auch ich fühle mich hier sehr gebraucht und steh selten nur in der Gegend rum. Es müssen viele Wege erledigt werden. Der tägliche Gang zum Kindergarten oder die Begleitung der Kinder zu Ärzten/Logopäden/Psychologen gehören zu meinen Aufgaben. Deswegen überlege ich natürlich auch, wie es wäre, wenn es für meine Stelle hier keinen Nachfolger geben würde. Wer würde dann gemeinsam mit den Kindern abends Zähneputzen und darauf achten, dass sie das auch richtig machen? Wer würde bemerken, dass mein kleines Sorgenkind wieder viel zu trockene Haut ha...

Vorweihnachtsimpressionen

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Blick aus meinem Zimmerfenster Die ersten Schneeflocken finden langsam ihren Weg. ..hier sieht man auch die Baustelle, die mich zum Oropaxkauf verleitet hat. Auch auf dem Dorf liegt ordentlich weiße Pracht, die allerdings nicht so schnell wie in der Stadt wegschmilzt. Der Kinderheimnikolaus hatte auch für mich ein kleines Tütchen dabei!! (:     Vor uns: Parkplatz der Promenada Mall (super Einkaufszentrum!!) sowie riesige Chemiefabrik Vor der Präfektur in Targu Mures. vor den tausenden bunten Lichtern in dieser wunderschönen Stadt das Zentrum mit kleinen Buden und dem riesen Weihachtsbaum Das Lichteln beginnt!! Hinten sieht man die Mures Mall.  Der Weihnachtsbaum wechselt ganz oft seine Lichterfarben! Ein buntes Schauspiel!  Weihnachten kann absolut kommen! Es war so eine gemütliche Atmosphäre. Das Rathaus mit ein paar Lichterketten :p ...

Wo bin ich hier eigentlich?

Ja, in Rumänien bin ich...nun schon seit gut 2 ½ Monaten. Aber was bedeutet es eigentlich hier zu leben , was ist anders als in Deutschland? Was mag ich, was vermisse ich, wovor habe ich Angst? Ich vermisse Spaghetti mit Tomatensoße, Vollkornbrot, Brötchen allgemein, einen passenden Hausschlüssel, eine Dusche worunter man mal laut singen kann, ohne dass jemand einen hört, Mülltrennung, Pfandflaschen, eine funktionierende Heizung, Raum für mich, dass ich mich auch ausbreiten kann, ohne, dass dann meine Zahnpaste mitbenutzt wird oder ein Schuh verschwindet. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Und, wenn ich nicht genauer darüber nachdenke, merke ich auch gar nicht, dass ich mich für die Gegebenheiten hier vielleicht schon ein bisschen verändert habe. (Ich esse neuerdings Ei!!) Angst habe ich manchmal vor den merkwürdigen Leuten, die man hier so antrifft. Natürlich steckt man komische Bemerkungen auch mal weg und ich weiß auch, dass der Bauarbeiter von nebenan sich sicher nicht in...

Ping-Pong

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Kindergeburtstag, „boldog szülinapot“ singen, selbstgebackener Papageienkuchen, Kinderlächeln. Einkaufstour durch die Stadt, alle Läden abklappern, SecondHand-Geschäfte entdecken, sich dafür begeistern und für wenig Geld zuschlagen. Flohmarkt, Handys, Autoreifen, alte Socken, verrostete Werkzeuge, wertende Blicke, Romamädchen mit bunten Röcken, langen geflochtenen Haaren und Schlappen. Zwischen all den Ständen endlich das Stadion erreicht, Fußballspiel, junge sportliche Männer, Ehrgeiz, spannende Ecken, aber kein Tor. Frischluft genießen, am dreckigen Mures entlang-spazieren, Anti-Schokoladenseite der Stadt entdecken. Waka-Waka choreographieren, tanzen mit den jugendlichen Mädels im Heim, Rumgekicher, Annäherung. Viel nicht verstehen, viel nicht erklärt bekommen, Unwissenheit, Enttäuschung. Zentrum-Rosenplatz, Pizza to-go, Männerpöbelei, Taschenmesser, Rumgeschrei. Die Heizung tropft, schrille „Klavier“-geräusche, Kinderweinen à nächster Halt  ...

This place is a mess.

Nicht einmal 3 Stunden ging der Deutschunterricht im Philotheaklub und dennoch habe ich die Kinder im Heim schon vermisst. Ist es zu früh zu sagen, dass ich sie alle unfassbar lieb habe und ich Jeden auf seine eigene Art und Weise unglaublich mag? Auch, wenn es manchmal sehr anstrengend ist und ich das Gefühl habe, dass mir alles über den Kopf wächst, liebe ich das Kinderheim und seine kleinen Bewohner noch mehr. Ich kann mir gar nicht vorstellen irgendwann wieder gehen zu müssen..

T I E Z

46 Tage-das ist eine Zeit angabe. Genau die Zeit , die ich nun schon in Rumänien lebe. Manchmal erschrecke ich, dass es schon wieder Ende Oktober ist, ich die Weihnachts zeit beginne zu planen und wir demnächst sogar schon die Termine für die Zwischenreflexion in Dresden geschrieben bekommen. Ein ander Mal vermisse ich meine Familie, Freunde und bekannte Gesichter. Dann scheinen mir die bevorstehenden 10 Monate eine sehr lange Zeit , bis ich wieder zurück zu meinem wirklichen zu Hause kann. 5 Tage in der Woche arbeiten,  2 Tage Wochenende, aber eigentlich nie Zeit zum Abschalten, Ruhe finden und runterkommen. 0 Tage wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit. Und dann frage ich mich..Ist  Zeit eine feste Konstante oder doch nur relativ und verändert sich je nach Gemütszustand? Am Wochenende war ich in Udvarhely/Odorheiu/Odorhellen zu einem Seminar mit den anderen Freiwilligen, die über den ICE in Rumänien sind. Es tat sehr gut sich auszutauschen, von den anderen zu...

Unwohlsein

Kinder rein, Kinder raus. Allein im Zimmer? Abgeschlossen- Sicherheit . Wohin gehst du? Alle fragen. Freiheit, Unabhängigkeit..? Was machst du? Mittagessen, Snack, Abendbrot Ruhe , abschalten? Stimmen, Treppengetrampel, Rumgeschrei. Kindersachen-in meinem Zimmer? Schlüssel, Glastür. Ruheoase, Privatsphäre ? Wo? Ein Jahr nicht hier.